
Prof. Dr. Benigna Gerisch, Dipl. Psych, MA Dragan Simicevic
Psychodynamische Beratung in Transformationsprozessen der Kultur- und Kreativwirtschaft
Lernziele
Die Studierenden
- analysieren gesellschaftliche und organisationale Transformationsprozesse und deren psychodynamische Auswirkungen auf Individuen, Gruppen und Organisationen,
- entwickeln eine psychodynamisch fundierte professionelle Haltung in Beratung, Coaching und Supervision, insbesondere in Kultur- und Kreativorganisationen,
- wenden Konzepte wie Übertragung/Gegenübertragung, Gruppendynamik, Konfliktdynamiken praxisnah an,
- konzipieren eigenständig interventions- und lösungsorientierte Beratungsansätze für Theater, Museen, Agenturen, Start-ups und kreative Projekte.
Inhalte und Lehr-/Lernmethoden
Das Seminar verbindet psychodynamische Theorie mit berufspraktischer Anwendung im Kultur- und Kreativsektor. Thematische Schwerpunkte sind gesellschaftliche Transformationsprozesse (z. B. Digitalisierung, Diversität, Nachhaltigkeit), Grundlagen psychodynamischer Beratung, humanistische Psychoanalyse, gruppenanalytische Perspektiven, Mediation und Konfliktintervention sowie Assessment- und Interventionsmethoden.
Lehr- und Lernmethoden umfassen Kurzvorträge, Fallanalysen aus Kulturinstitutionen, Gruppen- und Rollenspiele, Selbstreflexionsübungen, Peer-Feedback sowie die Entwicklung eigener Beratungskonzepte. Studierende reflektieren insbesondere, wie Transformationsprozesse Kreativteams betreffen, z. B. Rollenvielfalt, Kreativitätsdruck, Projektarbeit oder Spannungen zwischen künstlerischer Autonomie und organisatorischen Anforderungen.
Studienleistungen:
Aktive Teilnahme, kontinuierliche Reflexionsleistungen, Referat
Prüfungsleistung: (wurde von Teilnehmenden bereits erbracht)
Hausarbeit (ca. 15 Seiten) oder Präsentation eines praxisnahen Beratungs-, Coaching- oder Supervisionskonzepts für eine Organisation der Kultur- und Kreativwirtschaft (Abstimmung mit den Modulverantwortlichen) inklusive Ausarbeitung (5-7 Seiten).
Patientennarrative
in drei unterschiedlichen Psychotherapieformen (PA, TP und VT).